Potenzmittel, Erektionsstörungen, Antidepressiva

Potenzmittel, Erektionsstörungen, Antidepressiva
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Antidepressiva lösen häufig Erektionsprobleme aus. Depressionen werden heutzutage mit einem selektiven Serotonin-Uptake-Hemmer (SSRI) behandelt. Die darin enthaltenen Wirkstoffe haben jedoch einen negativen Einfluss auf die Erektionsfähigkeit, auf den Orgasmus und auf die Lust am Sex (Libido). Genau wie beim Bluthochdruck besteht das Problem, dass man nicht genau weiß, ob die Erektionsstörungen erst durch das Medikament ausgelöst worden sind oder diese nur ein Symptom der Depressionen sind. Erektionsprobleme sind häufig auch psychisch bedingt und man sollte sich immer in Erinnerung rufen, dass Psyche und Sexualität untrennbar miteinander verbunden sind und das sich psychische Erkrankungen auch auf das Sexleben auswirken.

Sollte bei betroffenen Männern Potenzprobleme auftreten, sollte die Einnahme der Antidepressiva auf keinen Fall selbstständig abgesetzt werden. Suchen Sie in diesem Fall den Arzt Ihres Vertrauens auf, denn nur er kann genau klären wie die Auswirkungen der Medikamente genau zusammenhängen. Gerade wenn Patienten psychologische Probleme haben ist es sinnvoll, diese offen und vertrauensvoll zu behandeln und anzusprechen. Gerade das Thema Erektionsprobleme kann bestehende Depressionen erheblich verschlimmern und ist einer erfolgreichen Behandlung oftmals im Wege. Ob Potenzmittel helfen, kann der Arzt von Fall zu Fall klären. Auf keinen Fall sollten Sie Potenzmittel wie Cialis oder Viagra selbstständig ohne Wissen Ihres Arztes einnehmen.

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