Wie Impotenz seriös wurde

Wie Impotenz seriös wurde
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Zusammenfassung: Die blaue Wunderpille Viagra feiert ihren 20. Geburtstag. Grund genug um ein kleines Fazit zu ziehen – für Viagra, aber auch das Thema Impotenz. Was hat sich in den letzten 20 Jahren verändert? Mehr dazu jetzt im folgenden Beitrag.

Es wird ja oft behauptet das der Mann nicht unbedingt mit dem Gehirn denkt, sondern eher mit der Region zwischen seinen Beinen. Doch natürlich ist das Unfug – das bewist z.B. das Potenzmittel Viagra. Wenn es an sexueller Eerregung mangelt oder andere psychische Probleme im Wege stehen, nützt auch das beste Potenzmittel der Welt nichts. Es wird sich einfach keine Erektion einstellen.

Anders verhält es sich bei Männern, die zwar gerne wollen, aber gerade nicht können. Was bis 1998 für viele (ältere) Männer das Ende eines aufregenden Sexlebens war, ist seit der Zulassung von Viagra vor 20 Jahren die Möglichkeit, Erotik und Sex wieder in vollen Zügen auszukosten.

Die blaue Potenzpille – nicht lebenswichtige, aber lebensbejahende Hilfe

Sildenafil, so der medizinische Name, wurde in den 1990er-Jahren zwar ursprünglich als Herzmedikament und zur Linderung von pulmonalem Hochdruck entwickelt. Es war daher eine unerwartete Nebenwirkung, dass der Inhaltsstoff ganz andere Wirkungen hervorrief und damit manchem Mann das Herz erleichterte. Nachdem Viagra 1998 auf den Markt gekommen war, trug das Mittel entscheidend dazu bei, die erektile Dysfunktion – umgangssprachlich Impotenz genannt – und den Umgang damit aus der medizinischen wie gesellschaftlichen Schmuddelecke zu befreien.

Zwar ist das Thema Impotenz immer noch weitgehend ein Tabu und wird wahlweise belächelt oder ignoriert. Wer sich vergegenwärtigt, wie sich Männer in der Zeit vor Viagra von einer weitgehend hilflosen Medizin mit hydraulischen Apparaturen, Vakuumvorrichtungen und Ballonpumpen traktieren ließen oder auf windige Angebote setzten, um zur Erektion zu kommen, kann nachvollziehen, welche Erleichterung die diskrete, effektive Einnahme einer kleinen, blauen Tablette gebracht hat. Das hat nichts mit Sex auf Knopfdruck oder Doping im Bett zu tun, sondern mit einer zwar nicht lebenswichtigen, aber lebensbejahende Hilfe. 

Auch wer nachlassende Potenzstärke für ein unvermeidliches natürliches Ereignis hält, das der Mann schweigend zu ertragen und nicht medizinisch hinauszuzögern habe, wird Viagra einen weiteren Nutzen nicht absprechen können. Nicht nur soll das Medikament Schnittblumen länger frisch halten (das kann Aspirin angeblich auch), es ist auch das einzige Arzneimittel, das bedrohte Tierarten schützt. Seit sich die Wirksamkeit von Viagra herumgesprochen hat, werden weniger Nashörner, Tiger und andere Lebewesen gejagt, um sie zu Potenzmitteln zu verarbeiten.

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